Kopf: Die kleinen Schwestern Jesu
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Treffen der “Jungen” in Tre Fontane

Zu einem Treffen der ganz besonderen Art ist es dieses Jahr in Rom gekommen: Mehr als 60 junge Kleine Schwestern, Postulantinnen und Novizinnen aus der ganzen Welt trafen sich in unserem Mutterhaus in Rom, Tre Fontane, um gemeinsam zu leben, zu beten und zu feiern.
Im Mittelpunkt des zweiwöchigen Treffens stand die Feier des 70jährigen Bestehens unserer Gemeinschaft – ein buntes Fest, zu dem wir viele Freunde und Bekannte auf dem Hügel von Tre Fontane begrüßen durften.

Aus Anlass der 70 Jahre müssen wir etwas wirklich Unvernünftiges tun ! ... In dieser Etappe riskiert die „Fraternität", zu vernünftig zu werden. Daher mussten wir etwas Verrücktes tun !
Mit diesen Worten wurden sie von Kl.Sr. Gertrud-Veronika, der Generalverantwort-lichen der Kleinen Schwestern Jesu, empfangen.

Teresa-Johanna, Postulantin in der Fraternität Hannover, teilt ihre Eindrücke:

„Für uns, die „Jungen“, war es das erste Mal, dass wir den Geist der Gemeinschaft in einer solchen Vielfalt und Internationalität atmen durften. Leben wir in unseren Heimatländern in kleinen Gemeinschaften von vier oder fünf Kleinen Schwestern, waren wir hier nun plötzlich eine so große Zahl, dass es kaum möglich war, sich alle Namen zu merken. Hinzu kamen die verschiedenen Landes-sprachen, Kulturen und Gewohnheiten… Das Treffen war ein wahres Eintauchen in die Vielseitigkeit unserer Gemeinschaft.

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Neben den Feierlichkeiten bot es auch die Möglichkeit, in den Spuren der Geschichte unserer Gemeinschaft zu wandern. Wir folgten den Lebensgeschichten Charles de Foucaulds und Kleiner Schwester Magdeleine und durften in vielen Begegnungen mit den älteren Kleinen Schwestern den Gründungs-jahren unserer Fraternität nachspüren.

Und natürlich wagten wir uns auch auf die großen Straßen der Stadt, besichtigten den Vatikan und die Katakomben und pilgerten über die Via Appia.

Im Zentrum unseres Treffens standen aber das Miteinander, das Teilen von Erfahrungen und die Freude an der Gegenwart. Es war gut und wichtig zu erfahren, dass wir nicht allein auf dem Weg sind, da die eine oder andere vielleicht die einzige „junge“ Schwester in ihrem Heimatland ist.
Und so waren es besonders die kleinen Momente des Beisammenseins und des Gesprächs und die gemeinsamen Gebete, die etwas Tiefes schufen. Sie ließen uns, die „neuen“ Kleinen Schwestern, spüren, dass wir teilhaben, an der so viel größeren, weltweiten Gemeinschaft der Fraternität. In diesen geschenkten zwei Wochen durften wir Mut fassen (vielleicht auch ein wenig Mut schenken) für die vor uns allen liegende gemeinsame Zukunft."

Geht vorwärts im Vertrauen, bewahrt die Gabe des Staunens und bleibt offen.
Diese Worte gab Kl.Sr. Gertrud-Veronika uns mit auf den Weg.

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